Goldspur Eisenberg

Unternehmen Sie eine spannende Reise auf den Spuren der Goldgräber! Die "Goldspur Eisenberg" zeigt an insgesamt 18 Stationen auf anschaulichen Informationstafeln die Geschichte des Goldbergbaus am Eisenberg.
Der Lehrpfad ist in zwei Teilstrecken unterteilt, die jede für sich oder auch nacheinander begangen werden können.

Der Rundweg R1 mit einer Länge von 3,3 km führt zu 12 Informationstafeln durch den Ort Goldhausen, zur Burgruine Eisenberg mit dem Georg-Viktor-Turm auf dem 562 m hohen Gipfel des Eisenbergs. Der Rundgang dauert ca. anderthalb Stunden.
Für den Rundweg R2 sollte man zwei bis drei Stunden einplanen. Der Weg führt zum Besucherbergwerk, dem "Unteren-Tiefe-Tal-Stollen", an Waschhalden, am Steinbruch und anderen Goldgräberstationen vorbei. Der Weg führt durch den Wald, festes Schuhwerk ist erforderlich.

Waldlehrpfad Stryck

Einen Besuch unseres Naturparkes sollten Sie unbedingt mit einer Entdeckungsreise durch das Stryck verbinden. Dort können Sie sich auf eine kleine Entdeckungsreise in den Wald freuen. Entlang des Weges sind Ziffern angebracht, die im Folgenden beschrieben sind. An insgesamt 17 Stationen erfahren etwas über die Entstehung der Waldtypen, unsere heimischen Bäume, das Leben im Totholz, Waldameisen, zur Köhlerei und Vieles mehr.

Führungen nach Vereinbarung:
Hessenforst - Revierförsterei Willingen
Mühlenkopfstraße 9
34508 Willingen
Telefon: 05632 - 6189
Fax: 05632 - 96 08 36

Hessenforst - Forstamt Diemelstadt
Warburger Str. 28
34474 Diemelstadt
Telefon: 05694 – 9789-0
Fax: 05694 – 9789-27
E-Mail: ForstamtDiemelstadt@forst.hessen.de
www.hessen-forst.de

Upländer Gebirgsverein Willingen e.V.
Blumenstraße 8
34508 Willingen
Telefon: (05632) 6613 + 69938 + 960867
E-Mail: info@ugv-willingen.de
www.ugv-willingen.de

Naturerlebnis Wald

Auf dem 3,5 km langen Walderlebnispfad in Marsberg-Meerhof erfahren Sie an über
20 Stationen, dass es im Wald weitaus mehr als Bäume zu sehen gibt. Er ist die Heimat tausender verschiedener Pflanzen und Tiere. Erleben Sie den Wald mit allen Sinnen und begreifen Sie die Zusammenhänge durch eigenes Handeln.

Brücken bringen Sie über Feuchtbiotope und Wasserflächen, Aussichtskanzeln eröffnen Ihnen Einblicke in die Kinderstuben des Mäusebussard und der Spechte. Erkunden Sie das Innere eines Baumes, schlüpfen Sie in ein Vogelnest und lassen Sie sich in das Leben eines Köhlers vor 200 Jahren versetzen. Dass Natur und Kunst keine Gegensätze sind, zeigen verschiedene Arbeiten von Künstlern im Verlauf des Pfades.

Natur- und Technikpfad Adorf

Natur und Technik – ein Widerspruch? Umweltbedingungen wie Klima, Geländeform und Boden bestimmen die Nutzung eines Geländes durch den Menschen. Bergbau, Landwirtschaft und der Bau von Wind- und Wasserkraftanlagen hinterlassen entsprechende Spuren in der Landschaft.

Der Natur- und Technikpfad Adorf veranschaulicht die Zusammenhänge und verbindet das Naturerlebnis mit einem Besuch historischer Bergbaustätten wie der Grube Christiane oder dem geologischen Naturdenkmal Adorfer Klippe. Außerdem entstand hier im Jahr 1994 die größte Windkraftanlage Nordhessens, denn in der fast ebenen Landschaft der Marsberger Hochfläche auf rund 400 Meter Meereshöhe kann sich die Kraft des Windes ungehemmt entfalten. Der Lehrpfad widmet sich daher auch dem Thema "Windkraft".

Eisensteinweg

Der ca. 40 km lange Eisensteinweg folgt dem Verlauf eines alten Fuhrwegs, auf dem früher Eisenerz aus Adorf bis zur Bericher Hütte im Edertal transportiert wurde. Der frühere Weg ist an einigen Stellen noch vorhanden, sichtbar sind heute noch historische Wagenspuren oder alte Hohlwege.

Unterwegs erfahren Sie anhand von Informationstafeln Interessantes über den Bergbau und das Hüttenwesen in der Region. Der Weg führt vom Besucherbergwerk Grube Christiane in Adorf, über die Klippe am Martenberg und die Fossilienfundstätte Korbacher Spalte bis zum Edersee.

Geopfad Korbach

Der GeoPfad Korbach verbindet als rund 20 km langer Rundweg die Korbacher Spalte mit dem Eisenberg bei Goldhausen, Deutschlands größter Goldlagerstätte mit Besucherbergwerk und dem Lehrpfad Goldspur Eisenberg.

Hier können Sie den Spuren von 350 Millionen Jahren Erdgeschichte folgen. Es gilt,  Karstphänomene auf der Korbacher Hochfläche und die Spuren mittelalterlichen Bergbaus zu entdecken. Wandern Sie entlang blühender Wiesen, auf denen Orchideen und seltene Trockenrasenpflanzen gedeihen, die einen mageren Untergrund lieben. Erfahren Sie Wissenswertes über die Eiszeiten rund um Korbach und lernen Sie, die Fingerabdrücke des Menschen zu lesen, die er in der Landschaft hinterlassen hat.

Geologische und historische Rundwege in Willingen

Der "Vulkan- und Geschichtspfad Welleringhausen" beginnt am Feuerwehrgerätehaus (Straße "Zum Sonnenberg") des Willinger Ortsteils. Die beiden Wege sind insgesamt rund 14 km lange, können aber auch einzeln erwandert werden. An insgesamt zehn Stationen informiert der Geopfad über die geologischen, botanischen und kulturhistorischen Besonderheiten des Ortes mit seiner romanischen Abrahamskirche. Bei dem Pfad handelt es sich zudem um eine Qualitätstour "Wanderbares Deutschland".

Auch bei der "Goldspur Eimelrod" handelt es sich um einen Themen-Rundweg, der auf einer Länge von 7,4 km an acht Infotafeln die Geschichte des Erzbergaus und der Goldgewinnung ab dem 11. bis zum 15. Jahrhundert erzählt. Sehenswert sind die Bergbau-Relikte in und um Eimelrod sowie deren Bezug zum bereits vor 320 Mio. entstandenen goldhaltigem Schwarzschiefer. Im Rahmen einer Führung mit einem der Geoparkführer können Exkursionsteilnehmen auch selbst Gold waschen. Die Goldspur Eimelrod beginnt am DGH Eimelrod, Am Mühlenbach 20.

Schließlich lädt der "Ringwallweg Schwalenburg" zu einem einmaligen Brückenschlag zwischen Geschichte und Landschaft ein. Der Rundweg mit insgesamt acht Infotafeln führt über eine der beeindruckendsten Großburgen des frühen Mittelalters. Ihrer Bauweise zufolge wurde sie um das Jahr 800 errichtet und noch vor der Jahrtausendwende wieder aufgegeben. Der Start zum Ringwallweg erfolgt beim Verkehrsamt Schwalefeld (Straße "Zur Kirchwiese 2") oder auf dem Wanderparkplatz oben am Burgring.

Naturerlebnisweg Waldfeenpfad in Brilon

Es war die Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007, als "Kyrill" etwa 1000 ha des Briloner Waldes zerstörte und innere Bilder auslöschte. Selbst alte Sauerländer fanden sich in ihrer gewohnten Waldumgebung nicht mehr zurecht. Kindheitserinnerungen, die uns geprägt hatten, waren verschwunden.
Wer das Prasseln, Ächzen und Bersten der Fichten gehört hat, wird diese Geräusche nie vergessen. Nicht umsonst nutzten früher die Bergleute im Stollen Fichtenstämme als Stützen. Die Devise lautete als Frühwarnsystem: "Die Fichte spricht, bevor sie bricht!"
Dieses Sprichwort ist nur ein winziger Aspekt im Briloner Regionaleprojekt "Freilandnutzung nach Kyrill" und insbesondere dem Waldfeenpfad als Verständnisplattform dieses historischen Ereignisses. Die Besucher, Jung und Alt, sollen in einem Spannungsbogen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft die Hintergründe der riesigen Schäden erleben und die zukünftigen Aufgaben des Waldes erfahren.
Die Intention des Pfades ist, Kyrill und seine Folgen begreifbar zu machen, Erklärungen, Einsichten, Hintergründe und Informationen offen zu legen und nebenbei mit der Natur vertraut zu werden. Und das in Form eines Naturerlebnispfades mit insgesamt acht Stationen.
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