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Entdeckungsreise
in den Wald |
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Einen
Besuch unseres Naturparkes sollten Sie unbedingt
mit einer Wanderung durch den Stryck verbinden!
Dort können Sie sich auf eine kleine Entdeckungsreise
in den Wald freuen. Entlang des Weges sind Ziffern
angebracht, die Sie auf dieser Seite und unserem
kleinen Führer (erhältlich im Naturpark)
wiederfinden. Sie Erfahren etwas über die Entstehung
der Waldtypen, unsere Bäume, das Leben im Totholz,
Waldameisen und Köhlerei.
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1
Letztendlich herrscht die Buche |
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Die
Buche verdankt ihre enorme Konkurrenzkraft ihrer
schattigen Krone, unter der kaum eine andere Baumart
wachsen kann, und ihrer eigenen Schattenverträglichkeit.
Auf ihren nahrhaften Samen - der Buchecker - und
schmackhaften Keimlingen haben es zahlreiche Waldtiere
abgesehen. Sie kann sich daher nur vermehren, wenn
sie ein- bis zweimal im Jahrzehnt ihre ganzen Reserven
nutzt, um reichlich Samen zu produzieren. 1947 war
ein solches Mastjahr, und dieser Wald entstand.
In nicht verjüngte Bereiche wurden nachträglich
Fichten gepflanzt, die die Buchen zwischenzeitlich
überwachsen.
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2
Der Förster bestimmt die Mischung |
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Hier
wurden zur Bereicherung des Waldes Lärchen
gepflanzt. Sie ist die einzige Nadelbaumart, die
im Winter ihre Nadeln verliert. Farbenprächtige,
natürliche Lärchenwälder kennen wir
aus Nordeuropa und den Alpen.
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3
Starker Import aus Amerika |
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Um
das Wuchsverhalten von Douglasie, Fichte und Lärche
im Upland zu untersuchen, wurde 1936 dieser Wald
gepflanzt. Die Douglasie aus Amerika eingeführt
überzeugt mit ihrer starken Wuchsleistung.
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4
Totholz lebt |
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Ohne
Nutzung durch den Menschen altern die Bäume
und sterben. Ein Heer von Insekten, Würmern,
Milben und Pilzen zersetzt das Totholz. Bis schließlich
alles wieder zu Erde wird. Auch im Nutzwald wird
daher Totholz belassen.
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5
Kümmerliche Eichen von 1836 |
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licht- und wärmebedürftige Eiche wächst
gut in tiefen und mittleren Lagen. Trotz ihres stolzen
Alters zeigt sie daher hier in 700 Meter Höhe
ein eher kümmerliches Wachstum. |