Arnika
Arnica montana
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Bergwiesen, Hochheiden
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Die Echte Arnika wird zwischen 20 und 60 cm hoch, ist meist ein- bis dreiköpfig und besitzt ein bis drei Blattpaare. Die Grundblätter sind elliptisch, ganzrandig und behaart und werden bis zu 15 cm lang. Die Echte Arnika besitzt gelbe Blüten mit dreizähnigen Zungenblüten. Die Blüten-köpfchen sind etwa 5–8 cm breit und von etwa 15 mm langen und behaarten Hüllblättern umhüllt. Die Wuchsform der Echten Arnika ist abhängig vom Standort. Während die Art in Brachen hochstaudenartig ausgeprägt ist, wächst sie in genutzten Flächen typischerweise rosettig.
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Die Echte Arnika ist eine sommergrüne Pflanze und überdauert als Hemikryptophyt. Der Blüh-zeitpunkt ist von Mai bis Juli. Die Ausbreitung der Art erfolgt generativ durch die vom Wind ver-breiteten Samen oder vegetativ durch Rhizome.
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Die Echte Arnika ist in einer Vielzahl nährstoffarmer Offenlandlebensräume verbreitet. Primärstandorte sind vor allem Moorränder. Durch extensive Grünlandnutzung und Auflichtung von Wäldern wurde die Art in ihrer Ausbreitung gefördert. Heutzutage stellen vor allem Sekundärhabitate wie bodensaure Magerrasen, Borstgrasrasen, Heiden und Bergwiesen sowie lichte Nadelwälder bedeutende Lebensräume für die Art dar. Die Echte Arnika ist ein Magerkeitszeiger und bevorzugt frische, saure und äußerst nährstoffarme sowie tiefgründige, humose Ton- und Lehmböden oder Torfböden. Die Art gilt als Nardetalia-Ordnungscharakterart.
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Der Verbreitungsschwerpunkt der Echten Arnika im Naturpark lag immer schon in den höheren Lagen. Bis in die 1960er Jahre bildete die Art hier teilweise große Bestände (z.B. Strycktal bei Willingen). Inzwischen ist die Art selten und kommt spärlich in Bergwiesen und Hochheiden vor. Sehr wenige Vorkommen existieren auch in den tieferen Lagen um Bredelar und Marsberg.