Dukaten-Feuerfalter
Lycaena virgaureae
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Bergwiesen, Hochheiden und Silikatmagerrasen
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Beide Geschlechter des Dukaten-Feuerfalters besitzen auf der Hinterflügelunterseite einige kleine weiße Flecken, die in einer Reihe angeordnet sind. Ansonsten sind die Flügelunterseiten orange gefärbt mit kleinen schwarzen Flecken. An Hand der Färbung der Flügeloberseiten können die Geschlechter unterschieden werden. Die Flügeloberseiten der Männchen sind orange mit einem schmalen braunen Außenrand. Bei den Weibchen ist die Vorderflügeloberseite größtenteils orange mit einem breiten dunklbraunen Saum und dunklen Flecken. Die Oberseite der Hinterflügel ist größtenteils dunkelbraun gefärbt mit einem schmalen orangen Saum.
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Die Flugzeit des univoltinen Dukaten-Feuerfalters reicht etwa von Mitte Juni bis Ende August. Die Hauptflugzeit liegt im Zeitraum von Juli bis Mitte August. Die Überwinterung der Jungraupen erfolgt im Ei. Die Verpuppung beginnt ab Anfang Juni.
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Der Dukaten-Feuerfalter nutzt halboffene Lebensräume im Übergangsbereich von Wald zu Offenland. Diverse Waldlichtungen, Schneisen, Wald- und Wegränder in Laubmischwäldern oder Offenhabitate wie Feuchtwiesen oder Borstrgrasrasen entlang von Waldrändern stellen die bevorzugten Habitate dar. Dabei nutzt die Art ein breites Standortspektrum von feuchten bis zu trockenen Habitaten. Die Eiablage erfolgt an Rumex-Arten (v.a. Kleiner Sauerampfer R. acetosella, Wiesen-Sauerampfer R. acetosa), bevorzugt innerhalb offener Habitate (z.B. Borstgrasrasen, Zwergstrauchhheiden) in Waldnähe.
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Im Rahmen der Zielarten-Kartierung konnten von 2014–2015 keine Nachweise des Dukaten-Feuerfalters im Naturpark erbracht werden. Ein Vorkommen der Art erscheint aber denkbar. Größere Vorkommen befinden sich noch auf der angrenzenden Winterberger Hochfläche und der Medebacher Bucht.