
Goldspur Eisenberg
Unternehmen Sie eine spannende Reise auf den Spuren der Goldgräber! Die „Goldspur Eisenberg“ zeigt an insgesamt 18 Stationen auf anschaulichen Informationstafeln die Geschichte des Goldbergbaus am Eisenberg.
Der Lehrpfad ist in zwei Teilstrecken unterteilt, die jede für sich oder auch nacheinander begangen werden können.
Der Rundweg R1 mit einer Länge von 3,3 km führt zu 12 Informationstafeln durch den Ort Goldhausen, zur Burgruine Eisenberg mit dem Georg-Viktor-Turm auf dem 562 m hohen Gipfel des Eisenbergs. Der Rundgang dauert ca. anderthalb Stunden.
Für den Rundweg R2 sollte man zwei bis drei Stunden einplanen. Der Weg führt zum Besucherbergwerk, dem „Unteren-Tiefe-Tal-Stollen“, an Waschhalden, am Steinbruch und anderen Goldgräberstationen vorbei. Der Weg führt durch den Wald, festes Schuhwerk ist erforderlich.
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Waldlehrpfad Stryck
Einen Besuch unseres Naturparkes sollten Sie unbedingt mit einer Entdeckungsreise durch das Stryck verbinden. Dort können Sie sich auf eine kleine Entdeckungsreise in den Wald freuen. Entlang des Weges sind Ziffern angebracht, die Sie auf dieser Seite und unserem kleinen Führer (erhältlich im Naturpark) wiederfinden. Sie Erfahren etwas über die Entstehung der Waldtypen, unsere Bäume, das Leben im Totholz, Waldameisen und Köhlerei.
Station 1: Letztendlich herrscht die Buche
Die Buche verdankt ihre enorme Konkurrenzkraft ihrer schattigen Krone, unter der kaum eine andere Baumart wachsen kann, und ihrer eigenen Schattenverträglichkeit. Auf ihren nahrhaften Samen, die Bucheckern und schmackhafte Keimlinge haben es zahlreiche Waldtiere abgesehen. Sie kann sich daher nur vermehren, wenn sie ein- bis zweimal im Jahrzehnt ihre ganzen Reserven nutzt, um reichlich Samen zu produzieren. 1947 war ein solches Mastjahr, und dieser Wald entstand. In nicht verjüngte Bereiche wurden nachträglich Fichten gepflanzt, die die Buchen zwischenzeitlich überwachsen.
Station 2: Der Förster bestimmt die Mischung
Hier wurden zur Bereicherung des Waldes Lärchen gepflanzt. Sie ist die einzige Nadelbaumart, die im Winter ihre Nadeln verliert. Farbenprächtige, natürliche Lärchenwälder kennen wir aus Nordeuropa und den Alpen.
Station 3: Starker Import aus Amerika
Um das Wuchsverhalten von Douglasie, Fichte und Lärche im Upland zu untersuchen, wurde 1936 dieser Wald gepflanzt. Die Douglasie – aus Amerika eingeführt – überzeugt mit ihrer starken Wuchsleistung.
Station 4: Totholz lebt
Ohne Nutzung durch den Menschen altern die Bäume und sterben. Ein Heer von Insekten, Würmern, Milben und Pilzen zersetzt das Totholz. Bis schließlich alles wieder zu Erde wird. Auch im Nutzwald wird daher Totholz belassen.
Station 5: Kümmerliche Eichen von 1836
Die licht- und wärmebedürftige Eiche wächst gut in tiefen und mittleren Lagen. Trotz ihres stolzen Alters zeigt sie daher hier in 700 Meter Höhe ein eher kümmerliches Wachstum.
Station 6: Ein nützlicher Rest
Wird ein Baum im Wirtschaftswald gefällt, bleibt meist nur ein Stumpf. Als Totholz ist er Lebensraum vieler besonders angepasster Lebewesen. Schauen Sie einmal genau hin!
Station 7: Ein halbes Baumleben
Die ältesten Bäume stammen hier aus dem Jahre 1818 - als im Upland noch die Kohlenmeiler rauchten.
Station 8: Werden und Vergehen
Fällt ein alter Baumriese, reißt er eine Lücke in das Kronendach - eine Chance für die jungen Buchen im Unterwuchs. Die schnellsten werden die Lücke wieder schließen.
Station 9: Baum in der Erde
Der Wurzelteller - vom Wind aus dem Boden gezerrt - verdeutlicht uns die Größe des unterirdischen Systems. Wurzeln verankern den Baum im Boden und versorgen ihn mit Wasser und Nährstoffen.
Station 10: Flechten, Doppelwesen aus Alge und Pilz
Der Pilz versorgt die Lebensgemeinschaft mit Wasser und Mineralien, die Alge erzeugt mit Hilfe des Lichts Kohlenhydrate. Flechten reagieren empfindlich auf Luftverunreinigungen.
Station 11: Früchte des Waldes
Die Frucht der Brombeere ist eine Sammelfrucht und besteht aus Steinfrüchtchen. Aus dem Saft lässt sich guter Wein und Brombeerschnaps herstellen. Die Brombeere wächst auf Waldlichtungen.
Station 12: Schutz vor Wildverbiss
Keimlinge und Knospen sind bei Rehen begehrte Leckerbissen. Mit dem Gatter werden hier die Tannen geschützt.
Station 13: Der Weihnachtsbaum ist meist eine Fichte
Tannen wurden im Willinger Forst nur selten gepflanzt. Typisch sind die aufrechten Zapfen und die silbrig-helle Rinde. Die Nadeln stechen im Unterschied zur Fichte nicht und haben auf der Unterseite zwei Wachsstreifen.
Station 14: Fantasie ist gefragt
Skurrile Gestalten gibt es im Wald. Sie waren Anlass für Sagen und Märchen über Wichtel, Riesen und Feen.
Station 15: Gesundheitspolizei des Waldes
Ein mittleres Volk der Roten Waldameise erbeutet im Jahr 6 Millionen Insekten, Spinnen, Larven und Raupen. Es verhindert so die Massenvermehrung von „Schädlingen“. Ameisenstraßen führen bis zu 150 Meter weit.
Station 16: Kohlenmeiler
Hier steht das Modell eines Meilers. Meiler dienten früher der Holzkohlegewinnung.
Station 17: Stehendes Totholz, Nahrungs- und Wohnstätte
Spechte hämmern im langsam verrottenden Holz nach Insekten und meißeln Höhlen für ihren Nachwuchs. Bei anderen Höhlenbrütern wie Meisen und Kleibern sind verlassene Spechthöhlen beliebt.
Führungen nach Vereinbarung:
Hessenforst
Revierförsterei Willingen
Mühlenkopfstraße 9
34508 Willingen
Telefon: 05632 - 6189
Fax: 05632 - 96 08 36
Hessenforst
Forstamt Diemelstadt
Warburger Str. 28
34474 Diemelstadt
Telefon: 05694 – 9789-0
Fax: 05694 – 9789-27
E-Mail: ForstamtDiemelstadt@forst.hessen.de
www.hessen-forst.de
Upländer Gebirgsverein Willingen e.V.
Am Doracker 17
34508 Willingen
Telefon: (05632) 6613 + 69938 + 960867
E-Mail:ugv-willingen@t-online.de
www.ugv-willingen.de
Kyrillpfad
Wer die Urgewalten von Kyrill aus nächster Nähe wahrnehmen möchte, sollte sich auf den Kyrillpfad begeben.
Auf dem 838 m hohen Ettelsberg wurde ein rund 300 Meter langer Lehrpfad angelegt, an dem sich die Folgen des Sturms deutlich ablesen lassen. In dem circa einen Hektar großen Gebiet wurde seit dem Orkan nichts verändert, hier will man die Natur sich selbst überlassen. Die Fichten liegen noch genauso da, wie Kyrill sie hingeworfen hat, manche abgeknickt, die meisten samt ihrer Wurzeln aus dem Erdreich gerissen. Einzelne Stämme ragen in die Luft, manche sind in einigen Metern Höhe abgesplittert, andere hat es weiter unten erwischt. Mitten durch dieses Durcheinander windet sich der naturbelassene Pfad. Man kann unter riesigen Wurzeltellern stehen, um umgestürzte Bäume herumgehen und wenn es allzu unwegsam wird, helfen kleine Brücken und Holztreppen über die Stämme und Wurzeln hinweg. Von einer kleinen Aussichtsplattform aus verschafft man sich einen Überblick über das bizarre Naturschauspiel.
Der "Kyrill-Pfad" ist nicht nur für Wanderer und Gäste ein neuer Anlaufpunkt, auch Kindergartengruppen und Schulklassen begeben sich hier auf eine lehrreiche Expedition. Festes Schuhwerk ist bei der Erkundung des Lehrpfads ein Muss!
Der Pfad wird sich im Laufe der Jahre verändern und Einblicke in die Bildung eines neuen Biotops geben: die Rinden lösen sich von den Bäumen, das Erdreich fällt von den Wurzeltellern ab, eine neue Vegetation wächst heran und das Totholz bietet kleinen Tieren einen neuen Lebensraum.
Wer es ganz bequem haben möchte, nutzt die » Kabinen-Seilbahn für den Aufstieg auf das Ettelsberg-Plateau. Oben lohnt ein Besuch des » Hochheideturms, dessen Aussichtsplattform auf 875 m über N. N. herrliche Fernsichten gewährt.
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Walderlebnispfad Meerhof
Auf dem 3,5 km langen » Walderlebnispfad in Marsberg-Meerhof erfahren Sie an über 20 Stationen, dass es im Wald weitaus mehr als Bäume zu sehen gibt. Er ist die Heimat Tausender verschiedener Pflanzen und Tiere. Erleben Sie den Wald mit allen Sinnen und begreifen Sie die Zusammenhänge durch eigenes Handeln.
Brücken bringen Sie über Feuchtbiotope und Wasserflächen, Aussichtskanzeln eröffnen Ihnen Einblicke in die Kinderstuben des Mäusebussard und der Spechte. Erkunden Sie das Innere eines Baumes, schlüpfen Sie in ein Vogelnest und lassen Sie sich in das Leben eines Köhlers vor 200 Jahren versetzen. Dass Natur und Kunst keine Gegensätze sind, zeigen verschiedene Arbeiten von Künstlern im Verlauf des Pfades.
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Natur- und Technikpfad Adorf
Natur und Technik – ein Widerspruch? Umweltbedingungen wie Klima, Geländeform und Boden bestimmen die Nutzung eines Geländes durch den Menschen. Bergbau, Landwirtschaft und der Bau von Wind- und Wasserkraftanlagen hinterlassen entsprechende Spuren in der Landschaft.
Der Natur- und Technikpfad Adorf veranschaulicht die Zusammenhänge und verbindet das Naturerlebnis mit einem Besuch historischer Bergbaustätten wie der Grube Christiane oder dem geologischen Naturdenkmal » Adorfer Klippe. Außerdem entstand hier im Jahr 1994 die größte Windkraftanlage Nordhessens, denn in der fast ebenen Landschaft der Marsberger Hochfläche auf rund 400 Meter Meereshöhe kann sich die Kraft des Windes ungehemmt entfalten. Der Lehrpfad widmet sich daher auch dem Thema „Windkraft“.
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Eisensteinweg
Der ca. 40 km lange Eisensteinweg folgt dem Verlauf eines alten Fuhrwegs, auf dem früher Eisenerz aus Adorf bis zur Bericher Hütte im Edertal transportiert wurde. Der frühere Weg ist an einigen Stellen noch vorhanden, sichtbar sind heute noch historische Wagenspuren oder alte Hohlwege.
Unterwegs erfahren Sie anhand von Informationstafeln Interessantes über den Bergbau und das Hüttenwesen in der Region. Der Weg führt vom Besucherbergwerk Grube Christiane in Adorf, über die » Klippe am Martenberg und die Fossilienfundstätte » Korbacher Spalte bis zum Edersee.
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Geopfad Korbach
Der GeoPfad Korbach verbindet als rund 20 km langer Rundweg die Korbacher Spalte mit dem Eisenberg bei Goldhausen, Deutschlands größter Goldlagerstätte mit Besucherbergwerk und dem Lehrpfad Goldspur Eisenberg.
Hier können Sie den Spuren von 350 Millionen Jahren Erdgeschichte folgen. Es gilt, Karstphänomene auf der Korbacher Hochfläche und die Spuren mittelalterlichen Bergbaus zu entdecken. Wandern Sie entlang blühender Wiesen, auf denen Orchideen und seltene Trockenrasenpflanzen gedeihen, die einen mageren Untergrund lieben. Erfahren Sie Wissenswertes über die Eiszeiten rund um Korbach und lernen Sie, die Fingerabdrücke des Menschen zu lesen, die er in der Landschaft hinterlassen hat.
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Waldsportpfad Goldhausen
Der Naturpark Diemelsee bietet für sportliche Aktivitäten einen "Waldsportpfad" in Goldhausen bei Korbach an. Auf einem Rundweg unterhalb des Gipfels vom 562 m hohen Eisenberg verläuft die Waldsportanlage. Nicht weniger als 19 Stationen unterhalb des "Georg-Victor-Aussichtsturmes" erfreuen sich einer großen Beliebtheit bei Einheimischen und Gästen.





















